Der Maskenexperte antwortet: Was sind die deutschen zertifizierten Gesichtsmasken?

In der heutigen Fragerunde „(M)ask the expert“ erklärt unser Experte die neuen Masken für den deutschen Markt und befasst sich mit der Verbreitung von Fehlinformationen:

F: Ich habe bemerkt, dass Sie auf Ihrer Website spezielle Masken für Deutschland verkaufen. Warum ist das so und was bedeutet das für die Menschen außerhalb Deutschlands? Sollte ich besorgt sein?

A: Lassen sie mich Ihre Frage in zwei Teilen beantworten, beginnend mit dem "Warum". Sie erinnern sich vielleicht an unseren Beitrag über EU-Standards und Zertifizierungen, in dem wir die aktuelle Situation in Deutschland erwähnt haben. Aufgrund der aufkommenden neuen Mutanten und zum Schutz der Bevölkerung ordnete die deutsche Regierung im Januar an, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen sogenannte OP-Masken oder FFP-2-Masken getragen werden müssen.

Wer keine solche Maske oder nur eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, kann aus den Geschäften verwiesen oder mit einem Bußgeld belegt werden. Die Umsetzung der Regeln liegt bei den einzelnen Bundesländern und jedes regelt es seitdem auf seine Weise, am strengsten in Bayern, wo sogar nur FFP-2-Masken erlaubt sind.


Bei der Überwachung dieser Regeln sind einige Regionen weniger streng als andere. In Berlin zum Beispiel scheint es eine etwas laxere Herangehensweise bei der Nachverfolgung der Regeln zu geben. Aber ohne Frage lastet ein Druck auf der Öffentlichkeit zu beweisen, dass die Maske sicher und vorschriftgemäß ist. Vor dem Hintergrund das wir Geschichten von Menschen hören, die sich beispielsweise beim Treppensteigen mit FFP-2-Masken mit dem Atmen schwertun, ist das etwas besorgniserregend – vor allem wenn man bedenkt, dass diese eigentlich nur für eine kurze Tragezeit geschaffen sind.

Auch die Kosten der medizinischen Einwegmasken summieren sich und liegen aktuell bei ein bis drei Euro pro Stück. Da sie nicht gewaschen werden können, sind sie im Ergebnis recht teuer und ein mehrmaliges Tragen - entgegen die Empfehlung – wäre wohl eher gefährlich als hilfreich.

Die in Deutschland zertifizierten Gesichtsmasken von ISKO Vital+ haben die EN14683-Zertifizierung und die CE-Kennzeichnung dezent in den Stoff der Einfasskante eingewebt, so dass dieser Aufdruck die Wirksamkeit der Maske nicht beeinträchtigt. Dadurch kann jeder auf einen Blick sehen, dass es sich um eine in ganz Deutschland zugelassene Maske handelt, die den staatlichen Anforderungen entspricht.

Der zweite Teil ihrer Frage „sollte ich besorgt sein“, ist interessant.

Ohne Panik verbreiten zu wollen, würde ich sagen: "Ja", hier gibt es Grund zur Sorge. Nicht von den Masken selbst. Alle unsere Gesichtsmasken wurden getestet und zertifiziert, und bieten eine Filtrationseffizienz von mindestens 95 %, was den Vorgaben für medizinischen Einwegmasken entspricht, die die deutsche Regierung vorschreibt.

Die Sorge gilt vielmehr der Verbreitung von Fehlinformationen. Wir haben bei der Diskussion um COVID ein besorgniserregendes Vertrauen in unbegründete "Fakten" und nicht-wissenschaftliche Forschungsstudien beobachtet, die Angst verbreiten und zu reflexartigen Reaktionen in der Öffentlichkeit und bei Regierungen führen. Der Irrglaube, dass medizinische Einwegmasken und FFP2-Masken sicherer und effektiver sind als wiederverwendbare, ist eine pauschale Verallgemeinerung und schürt noch mehr Angst und Misstrauen - ganz zu schweigen davon, dass sie unsere Mülldeponien verstopfen, Lebensräume beeinträchtigen und Menschen dazu verleiten, Masken öfter abzusetzen, um besser Luft zu bekommen. Eine Maske falsch oder gar nicht zu tragen, stellt eine größere Gefährdung dar als das, was die staatlichen Maßnahmen eigentlich zu kontrollieren versuchen.


So wie sich Fehlinformationen über Grenzen hinweg ausbreiten, tun dies auch potenziell schädliche Verfügungen. Sicherheitsstandards, Aufklärung und Kommunikation helfen dabei, die Menschen zu informieren und zu sensibilisieren, aber ich bin mir sicher, dass wir bis zum Ende der Pandemie noch mehr Entscheidungen wie die in Deutschland sehen werden, was dem Thema #DieAusbreitungStoppen eine ganz neue Dimension verleiht.